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Neubau eines Gemeindezentrums

Der Gemeindekirchenrat (GKR) hatte im Jahr 2015 den Neubau eines Gemeindezentrums auf dem Gelände der Carl-Schmäcke-Straße 13 in Neuenhagen (Gemeindehaus Neuenhagen-Nord) beschlossen, da das bisherige Gemeindehaus in Nord nur über einen kleinen Gemeinderaum für höchstens dreißig Personen verfügt, in dem alle Sitzungen, Unterricht, Kreise und Versammlungen stattfinden müssen. Außerdem gibt es nur einen Büroraum, eine Toilette und keine Küche. Bereits im Sommer 2014 wurde bei einer Begehung geprüft, ob die Scheune auf demselben Grundstück nach einem Umbau genügend Raum für die gesamte Gemeindearbeit bieten würde. Nach eingehender Prüfung ihres baulichen Zustandes wurde klar, dass sie abgerissen und durch ein in der Kubatur ähnliches Gebäude ersetzt werden sollte, da selbst auch nach einer notwendigen Sanierung das Gebäude nicht sinnvoll und wirtschaftlich als Gemeindehaus hätte genutzt werden können. Für keines der vorhandenen Gebäude besteht Denkmalsschutz oder Ensembleschutz.

Nach anfänglichen Verzögerungen in der Planung konnte auf der Gemeindeversammlung am 24. April 2018 der neue Entwurf des Architekturbüros Schmidtmann und Gölling aus Berlin Friedrichshagen vorgestellt werden.

Der Neubau wird Platz für einen Saal für ca. achtzig Personen bieten. Hier werden in der Woche Angebote am Vormittag z. B. für Mütter und Vorschulkinder sein, am Nachmittag Veranstaltungen für Senioren, am Abend Kultur, Musik, Vortrag. In den Unterrichtsräumen im ersten Stock wird der Christenlehre-, Kindermusikgruppen- und Konfirmandenunterricht stattfinden. Außerdem werden das Gemeindebüro, ein Sprechzimmer, ein kleiner Versammlungsraum und das Archiv im Neubau untergebracht.

Der Neubau wird, wie die bisherige Scheune, als ein einstöckiges Gebäude mit Giebeldach errichtet werden. Zur Hofseite wird ein rechteckiger Anbau errichtet, in dem ein Pfarr- und Gemeindebüro im Erdgeschoss sowie ein Unterrichtsraum im Obergeschoss untergebracht werden. Die Grundfläche des Neubaus, bis auf den Anbau, ist unwesentlich größer als die der bisherigen Scheune.

Grundsteinlegung für das Gemeindezentrum

17. Dezember 2019

Am 17. Dezember 2019 wurde der Grundstein für das Gemeindezentrum in der Carl-Schmäcke-Straße 13 in Neuenhagen gelegt. Die Kinder des christlichen Naturkindergarten sangen zur Freude der Anwesenden zwei Lieder.

Worte des Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates Wolfgang Raack:

"Ein neues Haus entsteht, ein Haus, in dem Menschen einander begegnen: Junge und Alte, Kinder und Erwachsene. Ein neues Haus entsteht, zum Lob Gottes und zum Aufbau der Gemeinde. Ein markantes Gebäude, eines, das gefällt; eines, das einladend ist, eines, das Menschen anzieht. Es wird ein Haus sein, das als Gemeindezentrum selbst Botschaft sein will, die Botschaft, dass es ein offenes Haus ist, eines, das Fragen zulässt; eines, das zum Nachdenken auffordert; eines, das auch den Zweifel zulässt und das Antworten anbietet. Es wird ein Haus sein, in dem wir miteinander leben: Kinder, die aufwachsen; Menschen, die reden und diskutieren; Menschen, die fröhlich sind oder auch traurig; Menschen, die feiern. Es wird ein Haus sein, in dem Gott wohnen soll, uns nahe, wenn wir uns in seinem Namen versammeln. Ein neues Haus entsteht. Wir sind voller Freude und Dank. Unsere Hoffnung ruht auf Gott. Für ein Haus das den Stürmen des Lebens trotzt braucht es ein festes Fundament, denn wer sein Haus auf Sand baut, steht in der Gefahr, dass es einstürzt. Im Bibelwort heißt es: „Einen anderen Grund aber kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Christus“. Das ist uns versprochen. Auf diesen Grund bauen wir. Dem lebendigen Gott gilt darum unser Dank.

Amen"

Richtfest am 3. April 2020

Am 3. April 2020 konnte im kleinsten Kreis das Richtfest gefeiert werden.

Gott, dieses Haus wird gebaut durch die Arbeit vieler Menschen. Lass es uns ein Zeichen deiner Güte sein, dass du mit uns bist, dass du Architekt, Ingenieur, Bauleiter und allen Handwerkern Verstand, Geduld, Kraft und Gesundheit gibst, Freude an ihrer Arbeit und einen Lohn, von dem sie leben können. Auch wenn wir durch die weltweite Pandemie zum Richtfest nicht als Gemeinde zusammenkommen können wollen wir doch in kleinster Runde den guten Brauch des Richtfestes begehen. Wir wollen Gott danken und auch den Bauleuten und unserer Freude über den Baufortschritt kundtun.

Wolfgang Raack (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates)

Ansichen der Planungen

Letzte Änderung am: 16.11.2020