Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Warten auf mehr Leben

Neues aus dem Gemeindekirchenrat

Im Garten des neuen Gemeindehauses zeigt sich ein zartes Grün. Wir warten darauf, dass endlich Leben ins Gemeindehaus einzieht, Gruppen und Kreise wieder stattfinden, das Haus den Gemeindegliedern vorstellen und es gebührend einweihen können. Da weiterhin nur kurzfristig geplant werden kann, hoffen wir spätestens im Sommer auf ein Einweihungsfest.

Und es zeigt sich auch ein zartes Grün in der Gemeinde. Seit Februar werden wieder Gottesdienste in unseren Kirchen beziehungsweise im neuen Gemeindehaus gefeiert. Voraussetzung dafür ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis mindestens drei Tage in Folge vor dem Gottesdienst bei 100 liegt und die Regeln zum Infektionsschutz (einsehbar in den Schaukästen oder online unter www.vknd.de) eingehalten werden. Wir beten, dass Ostern in diesem Jahr gemeinsam in den Kirchen gefeiert werden kann.

Am 7. Februar wurde Ernst Gottschalk-Schön im Gottesdienst in der Kirche Dahlwitz in sein Amt als Ältester eingeführt und ist nun stimmberechtigtes Mitglied im GKR. Herzlichen Glückwunsch! Das Gemeindebüro im alten Gemeindehaus wurde an die Kita Apfelbäumchen vermietet, und die Planungen für die Umgestaltung des alten Gemeinderaums in Neuenhagen-Nord für die Junge Gemeinde schreiten fort. Im Gemeinderaum in Neuenhagen-Süd muss die Unterkonstruktion des Fußbodens erneuert werden. Wir hoffen, dass die Arbeiten bald beginnen können. Die Finanzierung der Baumaßnahme ist sichergestellt.

Klimawandel fordert Tribut

Eine große Herausforderung für den GKR wird die Umsetzung der Vorgaben des neuen Klimaschutzgesetzes unserer Landeskirche sein. Es sieht vor, dass die Treibhausgasemissionen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) ab 2021 bis zum Jahr 2050 auf Null gesenkt werden sollen (CO2‑Neutralität). Der Klimawandel erfordert auf diese Weise in zweifacher Sicht unser kirchliches Handeln: Einerseits die Begrenzung der Klimawandelfolgen durch Klimaschutzmaßnahmen, andererseits den Umgang mit den jetzt schon unvermeidbaren Folgen des Klimawandels. Kirchliche Stellen dürfen spätestens ab dem 1. Januar 2022 ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien beziehen ‑ eine Voraussetzung, die in unserer Gemeinde relativ rasch noch in diesem Jahr umgesetzt wird. Darüber hinaus wird ein kreiskirchlicher Klimaschutzfonds gebildet, der ab dem 1. Januar 2023 durch eine Klimaschutzabgabe befüllt wird. Die Höhe der Abgabe richtet sich nach der im Jahr emittierten gebäudebezogenen Tonne Kohlenstoffdioxid (CO2). Sie beträgt 125 Euro pro emittierte Tonne CO2. Da in den Gemeindehäusern in Neuenhagen-Nord und -Süd Gasheizungen mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, muss auch unsere Gemeinde diese Klimaschutzabgabe entrichten — eine erhebliche finanzielle Belastung für uns! Allerdings können aus dem Fonds auch wieder Mittel entnommen werden, etwa für energetische Sanierungsmaßnahmen, sofern der Fonds über entsprechende Mittel verfügt. Die Aufgaben des GKR bleiben vielfältig und spannend.

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Gemeindekirchenrats, gesegnete Ostern und Pfingsten. Bleiben Sie gesund!

Wolfgang Raack, Vorsitzender des Gemeindekirchenrats  

Sanierung der Kirchmauer in Dahlwitz abgeschlossen

Der Gemeindekirchenrat hatte Anfang 2015 die denkmalsgerechte Sanierung der Mauer der Kirche in Dahlwitz beschlossen. Im Jahr 2015 wurden mit den ersten Arbeiten an der Mauer zum neu gestalteten Platz begonnen. Nunmehr (Juli 2016) ist die Sanierung der Mauer zum Platz und zur Straße beendet.

Letzte Änderung am: 22.03.2021