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Herzlich Willkommen in der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz

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Familienfreizeit in Malche
Wolfgang Raack
Bad Freienwalde Missionshaus Malche e. V.
Klingende Dorfkirche (Neuenhagen-Nord)
Martin Schubert
Neuenhagen bei Berlin Kirche Neuenhagen-Nord

Da wir zurzeit in unseren Kirchen nicht gemeinsam Gottesdienst feiern können, möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten „online“ mit uns Gottesdienst zu feiern und stellen dazu wöchentlich eine kurze Andacht mit Musik, Liedern, Texten und Gebeten bereit. Die "Videoandacht" wird von Kantor Martin Schubert zusammengestellt in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Kirchengemeinden Mühlenfließ, Hönow, Mahlsdorf und unserer Kirchengemeinde.

Andacht zum Lesen zum Sonntag Judica am 29. März 2020

Pfarrer Frank Grützmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Hönow

Informationen der Kirchengemeinde

Wir sind für Sie da!

Eine bundesweite Verordnung verbietet ab sofort jegliche Art von Versammlungen. Deshalb müssen alle Gruppen und Kreise und Gottesdienste bis auf Weiteres abgesagt werden. Wir werden alle aktuellen Informationen zeitnah, auch in den Schaukästen der Kirchen, veröffentlichen.

So können Sie uns erreichen:

Pfarrer Rainer Berkholz: Tel.: 01522 95 97 973
Das Gemeindebüro ist zu den gewohnten Zeiten telefonisch zu erreichen. Aufgrund der jetzigen Situation bitten wir, von persönlichen Vorsprachen abzusehen.

Gottesdienstangebote:

  • Fernseh-Gottesdienst: ZDF; Sonntag 9:30 Uhr
  • Radio-Gottesdienst: rbb-kultur; Sonntag 10 Uhr
  • Gebete und zusätzliche Andachten: www.ekbo.de

Bitte scheuen Sie sich nicht uns anzurufen. Wir sind gerne für Sie da.

Bleiben Sie gesund, Gott behüte Sie!

Pfarrer Rainer Berkholz und Wolfgang Raack (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates)

Schön von Euch Gutes zu hören! Gott sei DANK!

Andacht von Pfarrer Sven Täuber

In diesen Tagen werde ich sogar gefragt, ob die Krise Gottes Strafe sei; was für ein (befremdendes) Gottesbild.
In Jesus begegnet uns Gott so menschlich, so mitleidend, so ermutigend und eben nicht rächend und strafend! Darüber sollen wir in der jetzigen Passionszeit nachdenken, um dann das Wunder der Auferstehung annehmen zu können.
Wir haben doch alle Vernunft geschenkt bekommen und können darum sehr wohl erkennen, was menschengemachtes Elend ist und was „höhere Gewalt“. Wobei ich damit die Naturgesetze meine und nicht irgendwelche personifizierten Mächte. Von Dämonen spreche ich, wenn das Übel auch eine Macht in unserer Seele hat, wie es z. B. beim Alkohol sein kann. Da wären wir auch beim „Strafenden Gott“.
Gott gab uns seine Liebe und die Gebote; damit ist gelingendes Leben möglich. Wer gegen seine lebensdienlichen Gebote verstößt, bekommt es mit den Folgen zu tun. Wobei ich glaube, dass uns Gott da immer noch vor dem Schlimmsten bewahrt. Die Ursache-Wirkung-Kette ist so oft durchbrochen oder durch seine wunderbare Schöpfung gemildert; da kann ich nur staunen und sagen: ja, ER ist ein gnädiger, liebender Gott.
Hier, in der Krise, kann ich keine menschengemachte Schuld erkennen. Sehr wohl aber die Pflicht unsere Vernunft zu gebrauchen und die Pflicht zur Nächstenliebe. Wir haben in jeder Situation die Aufgabe seiner Liebe zu entsprechen und wir können in jeder Situation versagen. Es wird also immer Schuld geben, unter der Menschen existentiell leiden. Auf diese Schuld, insbesondere weil sie von Gott trennt und weil Menschen es nicht wieder gut machen können, antwortet Gott mit der Gabe seines Sohnes, mit dem Liebeswerk seines Sohnes, mit dem Siegel der Liebe in der Auferweckung und Auferstehung, dem Sieg über den Tod.

Ihr Pfarrer Sven Täuber

Ein Fenster zum Himmel, doch es fehlt die Tür

Ins Wasser fällt ein Stein

Ein Fenster zum Himmel, doch es fehlt die Tür
Triffst du die Freiheit, bitte schick sie zu mir; ich warte hier
Und rette mich, vor dem falschen Licht
es verspricht so viel mehr
und dann will ich so sehr
am Ende fühl ich mich leer
Unerwartet, unerreichbar für mich,
Scheint im Fenster zum Himmel ein Licht
Unerwartet für mich

So lauten einige Zeilen im Lied „Unerwartet“ der Gruppe „Rosenstolz“. Es geht darin um die Bestätigung von Liebe, um Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit. Immer wenn ich es höre, klingt es in mir, es berührt mich. Es ist nämlich nicht hoffnungslos, sondern voller Erwartung. Und das innere Bild vom „Licht im Fenster zum Himmel“ entsteht dann in mir und ruft mir zu: „Ja, unerreichbar, und doch ein Licht. Mein Licht für Dich!“ Immer gehen mir Gedanken an die Liebe Gottes dabei durch den Sinn, sein Versprechen, auch in dunkelster Zeit ein Licht zu senden, ein Licht der Liebe, der Zuversicht, der Geborgenheit und der Sicherheit. Er gab seinen Sohn für uns Menschen und gab uns damit die Sicherheit, dass keine Sünde, keine Verfehlung, keine Schwäche je über seiner Liebe stehen wird. Mit Jesu Auferstehung hat er das Licht im Fenster zum Himmel entzündet. Es weist uns den Weg im Leben, leuchtet für den Glauben an das Gute in uns und in der Welt; es strahlt für die Liebe Gottes und für die Liebe von Jesus Christus für uns Menschen. Sein warmer Schein verspricht uns: Wir sind nie verlassen, nicht einmal in dunkelster Stunde und im Tod.

Das „Licht im Fenster im Himmel“ kann niemand anfassen, es berühren oder gar löschen. Insofern ist es unerreichbar, aber eben auch unantastbar, jeglicher Missgunst und Manipulation erhaben. Weder erlischt es, noch kann es gelöscht werden. Zugleich kann der Schein dieses Lichts so friedlich wirken, so behaglich, so warm, so hilfreich. Und es kann in dunkler Schicksalsstunde auch ganz unerwartet hell aufleuchten, wie ein Signal, eine Rettungsrakete am Nachthimmel. Das Licht des Glaubens in unseren Herzen kann durch diesen ewigen Schein stets wachgehalten werden; es gibt Halt und Orientierung in Zeiten, in denen wir Menschen manchmal hilflos und verzweifelt sind, in denen unser Glaube nur noch schwach glimmt vor Wut oder Enttäuschung, Angst oder Einsamkeit, Trauer oder Hoffnungslosigkeit. Wer denkt, die Zeit des Lichts sei eher im Advent und Weihnachten zu verorten, der irrt. Das weihnachtliche Licht ist Hoffnung, das österliche Licht ist Gewissheit. Muss man etwas berühren können, um sich dessen gewiss zu sein? Jesus litt und starb für uns, zuletzt verraten und verlassen. Und doch liebt er uns Menschen, und er zeigte sich nach seinem Tod seinen Jüngern. Sie haben ihn auferstanden gesehen und uns das Gesehene in den Evangelien der Bibel hinterlassen. Jesus gab ihnen das Versprechen der Auferstehung und damit unseren ewigen Platz in Gottes Schoß mit auf den Weg der Verkündigung. „Ich bin das Licht der Welt“, waren seine Worte, die im Osterlicht hell für uns leuchten.

Musikalisch endend, sei eine Strophe aus einem meiner liebsten Kirchenlieder zum gedanklichen Mitsingen zitiert:

Ein Funke, kaum zu seh'n,
entfacht doch helle Flammen;
und die im Dunkeln steh'n,
die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes große Liebe in einem Menschen brennt,
da wird die Welt vom Licht erhellt;
da bleibt nichts, was uns trennt.

Der Text aus dem Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ beschreibt für mich eine wichtige Station dieses Lichts im „Fenster zum Himmel“ – nämlich das Licht in unserer christlichen Gemeinschaft. Es ruft und bringt uns zusammen, es leuchtet im Gottesdienst am Altar, beim Gesprächskreis in der Mitte, beim Treff mit Freunden auf dem Tisch, es lässt die Erinnerung an verstorbene Menschen lebendig bleiben, und mit jeder Taufkerze entzündet es sich in einem jungen Leben neu.

Herzlich Ihre Judith Ziehm-Degner
Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien

Losung vom 1. April 2020

Ich will mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.
Jesaja 65,19

/Jesus sprach zu den Jüngern:/ Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
Johannes 16,22

[© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine]
[Weitere Informationen finden Sie hier]

Monatsspruch April

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.
1.Kor 15,42 (L)

Letzte Änderung am: 28.03.2020