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Herzlich Willkommen in der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz

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Petra Oleinik
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Wer ist‘s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?

Welche unglaubliche Freiheit haben wir doch. Gehen wir essen, können wir wählen, ob das Fleisch durch oder medium gebraten werden soll, ob wir als Beilage Kartoffeln oder Kroketten haben wollen, ob als Gemüse Rot- oder Grünkohl auf dem Teller sein soll, ob wir als Bier Pilsner oder Weizen trinken möchten, ob der Weizen kristallklar oder mit Hefe sein soll, ob wir ein großes oder kleines Glas wünschen. Nach dem Essen, wie auch beim Einkaufen werden wir gefragt, ob wir bar oder mit Karte zahlen werden, ob wir ein App haben, ob wir kontaktlos zahlen möchten, ob wir eine Kundenkarte haben, Treuepunkte sammeln, eine Rechnungsquittung haben wollen. Die Leute am anderen Tisch oder in der Schlange an der Kasse im Supermarkt werden schon unruhig. Da gedenkt man etwas Alltägliches zu erledigen und muss ständig Fragen beantworten. Bestellt man einen Kaffee, kommen Fragen nach Art und Größe, oft mit Eigenbegriffen, die mit klein oder groß, Maschine oder handgebrüht nichts zu tun haben. Man neigt fast schon dazu, stets alles möglichst präzise auszuformulieren, um etwaigen Gegenfragen zuvorzukommen. Unser Handeln wird vielfach in Menüs und Untermenüs eingeteilt, aus denen wir wählen sollen. Dazu kommen Bewertungen, damit wir nur das Richtige treffen und unsere Entscheidung im Nachhinein nicht bereuen. Sind wir nicht in Wahrheit Gefangene unserer Entscheidungsfreiheit? Lässt die Vielzahl ziemlich unbedeutender Entscheidungen uns nicht den Blick für das Wichtige verlieren? Die Schriftstellerin und Philosophin Iris Murdoch dachte tief über unsere Freiheit und Autonomie nach und sagte: "Man schaut nicht einfach hin und wählt etwas - man steckt immer schon bis zum Hals in seinem Leben." In ihrem Buch "Nuns and Soldiers" (1980) beschreibt die Britin die Natur des Menschen und genau so fühlt es sich an und es ist zum Lachen und zum Weinen. Was sollen wir also tun? Uns der Entscheidungsflut verweigern? Nein, sondern handeln und leben. Nicht die Menüs machen unser Leben aus, sondern unser Tun, ganz so wie es Petrus im dritten Kapitel seines ersten Briefes erwartet: "Wer ist's, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?"

Losung vom 23. Januar 2019

Ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen, der soll ein ewiger Bund mit ihnen sein.
Hesekiel 37,26

Christus Jesus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
Epheser 2,17

[© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine]
[Weitere Informationen finden Sie hier]

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Letzte Änderung am: 11.01.2019