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Herzlich Willkommen in der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz

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++ Gottesdienste in den Kirchen ++

Beschluss des Gemeindekirchenrates

Liebe Gemeindemitglieder,

der Gemeindekirchrat unserer Gemeinde hat beschlossen, dass Gottesdienste in verkürzter Form in unseren Kirchen gefeiert werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis 3 Tage vor dem Gottesdienst höchstens bei 100 liegt und die > Regeln zum Infektionsschutz eingehalten werden. Aufgrund der Abstandsregeln ist dadurch die Teilnehmerzahl begrenzt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn der Kirchendienst nach Erreichen der Höchstteilnehmerzahl keine Personen mehr in die Kirche einlässt.

Wir werden auch weiterhin für Sie jeden Sonntag eine regionale Online-Andacht aus unserer Kirchengemeinde oder aus den Kirchengemeinden Hönow und Mühlenfließ auf unserer Internetseite einstellen und Sie aktuell über alle Änderungen und Neuigkeiten informieren. Nutzen Sie bitte auch unseren Newsletter.

Wolfgang Raack
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Herr der Welt – Herr über mein Leben

„Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.“ Kol, 1,15, Monatslosung für den April

Passionszeit in der Pandemie, Pandemie in der Passionszeit, ist das eine Steigerungsform? Von außen und auch selbst auferlegte Beschränkungen sowie der Gebrauch der Vernunft lassen mich fragen: Wie viel halten Gemeinde und Gesellschaft, wie viel halten Familien und Einzelne aus? Wie ungleich sind doch die Lasten verteilt.

Kein Zurück ins Paradies

Während ich dies hier schreibe, im März, steht Ostern unmittelbar bevor. Wie sehr sehnen wir die Auferstehung herbei: Licht und Leben, Befreiung aus Bindungen und Beschränkungen. Wir haben gelernt, mit Grippevieren zu leben, und wir werden weiter lernen. Nur ein Zurück ins Paradies wird es nicht geben. Schon der kommende Sommer, auf den wir uns so freuen, wird zeigen, was wir gelernt haben. Werden all die Hausaufgaben in Politik, Bildung und Gesellschaft nachgeholt, oder bleibt es bei Ankündigungen?

Mit unserem neuen Gemeindehaus verbinden sich ganz viele Chancen und Hoffnungen. Wir wollen unser Haus mit Leben füllen. Es soll Ort und Abbild unserer Gemeindeaktivitäten sein. Und wenn wir uns dort künftig zum Gesang, zum Unterricht, zur Geselligkeit und zum gemeinsamen Arbeiten zusammenfinden, wer wird dann wirklich im Zentrum sein?

Was macht uns als Verheißungskirchengemeinde aus?

Wie viel Kultur, wie viel Frömmigkeit, wie viel gesellschaftliches Engagement, wie viel Aktion und Besinnlichkeit, wie viel Haupt- und Nebensachen machen uns als „Verheißungskirchengemeinde“ aus? Wer ist das Haupt der Gemeinde? Der Kolosserbrief ist wohl in einer ähnlichen Situation geschrieben worden. Die Gemeinde steht auf dem guten Grunde des Bekenntnisses und fragt nach ihrem Verhältnis zu den Schicksalsmächten dieser Welt. Deshalb ärgert mich die oberflächlich geglättete, eingangs geschrieben neue Übersetzung der Monatslosung: Christus ist eben nicht nur der Erstgeborene „der ganzen Schöpfung“ sondern „vor aller“ Schöpfung (Lutherbibel)! Im Kolosserhymnus, zu dem der Vers gehört, wird seine Schöpfungsmittlerschaft meditiert. Daraus erwachsen Zuversicht und Trost. Christus ist nicht Teil der Schöpfung; wie auch das altkirchliche Bekenntnis sagt: „nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“;

Christus ist Erstgeborener! Jesus nennt Gott seinen lieben Vater und er offenbart seinen Willen. Sein Verhältnis zu Gott ist so unmittelbar, dass er unser einzig gültiges Bild des „unsichtbaren Gottes“ ist. Jesus ist Erlöser und Versöhner der Schöpfung, und er ist auch Herr über das Virus! Alles gehört Christus, „in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“ (Kol 2,3) Christus ist das Haupt der Gemeinde der Erlösten. Die Gute-Nachricht-Übersetzung von 2003 ist noch deutlicher: „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene Sohn des Vaters, aller Schöpfung voraus und ihr weit überlegen.“

Erstgeboren, „aus Gott geboren vor der Zeit“, erkläre ich mir so, dass Gott mit seinem Sohn in Beziehung zu sich selbst tritt und dass ER mit ihrem gemeinsamen Schöpfergeist die Welt erschaffen hat „Denn in ihm ist alles geschaffen (…) durch ihn und zu ihm (…).“ (Kol 1,16).

Erlösung durch Versöhnung

Er hat die Welt, seine uns anvertraute Schöpfung gut geschaffen. Er liebt und erlöst sie, indem er sie versöhnt. Ostern wird die Macht des Todes, zu der auch das Corona-Virus gehört, überwunden. Das Leben siegt über den Tod! Der Herr der Welt ist auch Herr über mein Leben und meine Sorgen, und er ist das Haupt unserer Gemeinde. Die gottgegebene Menschenwürde und die Liebe Christi zu jedem einzelnen von uns begründen unsere praktische Ethik, das Tun und Lassen im Alltagsleben. Sie stellen die gesellschaftlichen Verhältnisse ins Licht der Versöhnung. „Alles, was ihr tut, das tut vom Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.“ (Kol, 3,23)

Es werden immer Fehler gemacht, manche mit schlimmen Folgen. Aber wir sind nicht Sklaven unserer Taten oder von Schicksalsmächten. Wir dürfen aus der Kraft des Glaubens immer wieder neu beginnen. Und wenn mir - der unsichtbare - Gott angesichts des Coronavirus unbegreiflich erscheint, so sehe ich auf Jesus Christus, in dem sich Gott offenbart. Er ist die sichtbare, erfahrbare Liebe Gottes. Er ist der Erstgeborene, der Vorangehende, der Überwindende und der Versöhnende. Für mich ist der Sieger vom Ostermorgen das einzig gültige Abbild der Liebe Gottes. Auf das Tal der Finsternis und des Todes folgt die Auferstehung ins Licht, ins Leben! Hört den Osterruf: Christ ist erstanden! Und antwortet: Er ist wahrhaftig auferstanden!

Eine gesegnete Osterzeit wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Sven Täuber

Losung vom 14. April 2021

Der HERR hatte sie fröhlich gemacht.
Esra 6,22

Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.
Lukas 10,20

[© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine]
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Monatsspruch April

Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes,
der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.
Kol 1,15 (E)

Letzte Änderung am: 10.04.2021