Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Herzlich Willkommen in der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz

Icon recommendedNächste Gottesdienste

Abendmahlsgottesdienst in Neuenhagen-Süd Neuenhagen bei Berlin Kirche Neuenhagen-Süd
Gottesdienst in Dahlwitz Hoppegarten Kirche Dahlwitz
Schulanfangsgottesdienst in Neuenhagen-Nord Neuenhagen bei Berlin Kirche Neuenhagen-Nord

Icon PortraitNächste Veranstaltungen

Klingende Dorfkirche
Kantor Martin Schubert
Neuenhagen bei Berlin Kirche Neuenhagen-Nord
Seniorenkreis in Neuenhagen-Süd
Pfarrer Sven Täuber
Neuenhagen bei Berlin Gemeinderaum in Neuenhagen-Süd
Klingende Dorfkirche
Kantor Martin Schubert
Neuenhagen bei Berlin Kirche Neuenhagen-Nord

Konfirmation 2022

Wir gratulieren unseren am 5. Juni 2022 in der Kirche Dahlwitz Konfirmierten.

 

Gemeinschaft voller Geist und Begeisterung

Da möchte ich dazugehören!

 Wie ging es nach dem Pfingstwunder weiter? Geburtstag der Kirche und dann? In der Apostelgeschichte im 2. Kapitel, Vers 42ff. lese ich: „Was das Leben der Christen prägt, waren die Lehre, in der die Apostel sie unterwiesen; ihr Zusammenhalt in gegenseitiger Liebe und Hilfsbereitschaft, das Mahl des Herrn und das Gebet. (…)“; Vers 46 „(…) Sie kamen Tag für Tag im Tempel zusammen (…) sie trafen sich täglich in ihren Häusern, um miteinander zu essen und das Mahl des Herrn zu feiern (…)“. Zusammenkünfte in großer Einmütigkeit und Treue, erfüllt von überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit.

Da möchte ich dazugehören!

 Zu einer Gemeinschaft voller Geist und Begeisterung! Christgläubige, die die Gegenwart ihres Herrn im Gedächtnismahl feiern, die die erneuernde Gemeinschaft mit Gott und mit seinen Menschen feiern. Seine Gegenwart verwandelt sie in neue Menschen — da möchte ich dazugehören!

 Ihre Versammlungen damals waren wohl in den Vorhallen des Tempels, und sie müssen spektakulär gewesen sein. Sie feierten ihre Freude öffentlich, und ihre Begeisterung lud zum  neuen Glauben ein. Und wer sich angesprochen fühlte, dazu gehören wollte, der folgte ihnen in die Häuser. Das war mehr als Gastfreundschaft: Es waren Hauskirchen — die Auferstehungszeugen erzählten vom Sieg des Gotteslammes. Die Kirche entstand aus Hauskreisen, aber die Mitte blieb die Gottesdienstversammlung im Tempel. Was uns so selbstverständlich ist — die Evangelien, die Lehrbriefe, die Kirchenordnungen — all das gab es damals noch nicht. Dafür waren sie Zeugen des Weges und des Lebens Jesu. Im Nachhinein, im Licht der Auferstehung, verstanden sie plötzlich alles.

 Sie verstanden, wie er sich beim letzten Mahl selbst als das Opferlamm identifizierte, das sein Volk zu Gott führt. Aus dem erneuerten Gottesbund wachsen Freiheit und Frieden für Gottes Volk und die Welt! Jesus und die Jünger dachten in jüdischen Glaubensbildern. Und wie die Familienväter und Mütter die Befreiungsgeschichte ihres Volkes weitererzählten, so erzählten nun die Jüngerinnen und Jünger vom endgültigen Sieg des Lichts über die Finsternis des Todes. Sie erzählten von einer verwandelten Welt, in der sie nun selbst Verwandelte waren. Aus Unterdrückten und Entfremdeten wurden Friedensboten: Lasst euch versöhnen mit Gott! Gott ist Gemeinschaft! Ja, Gott ist in sich selbst Gemeinschaft: Wir erfahren ihn als den Drei-Einigen — als Schöpfer und Erlöser und Heiligen Geist.

 Der Schlüssel zum Verständnis ist die erneuerte Gemeinschaft mit Gott und den Menschen. Christus verbindet sie damals und uns heute zu Geschwistern in seinem Geist, zu Schwestern und Brüdern; Einmütigkeit. Sie wurden und wir werden zu Nachfolgerinnen; seine Gemeinschaft befähigt uns zum Zusammenhalt, zur Hilfsbereitschaft und zur Liebe.

Wann erfüllt uns der Geist Gottes?

 Und täglich kamen und kommen sie zusammen, täglich! Ich lese täglich in der Bibel, um von Gott angesprochen zu werden. Familien beten täglich das Tischgebet, einen Segen oder ein Gute-Nacht-Gebet. Aber, dass das gemeinsame Mahl zum Herrenmahl wird, das erleben wir nur bei besonderen Gelegenheiten: etwa bei Familienfreizeiten oder bei der Jugendfahrt in Tschechien oder — jetzt im Sommer — beim Pilgern. Unsere Festgottesdienste sind vom selben Geist erfüllt, wenn der Chor singt und die Gemeinde für unsere Täuflinge betet. Oder wenn uns beim Friedensgebet, bei der Krankenfürbitte, bei Besuchen oder beim gegenseitigen Helfen sein Geist der versöhnenden Gemeinschaft leitet. Warum eigentlich nicht noch mehr Zeit miteinander verbringen, mit Gleichen-Geistes-Geschwistern? Treffe ich mich bewusst mit anderen Gläubigen?

Ist unser Chor mehr als ein Chor, weil wir Glaubenslieder singen? JA!

Ist die Junge Gemeinde mehr als ein Jugendclub? JA!

Ist unsere Christenlehre mehr als Unterweisung? JA, weil sie Gemeinschaft lebt!

 In unseren Gemeindekreisen oder im Hauskreis, ist es Gottes guter Geist, der uns von einem beliebigen Verein unterscheidet. Welche Gelegenheiten suche oder nutze ich, um als Christ in Gemeinschaft mit den anderen zu sein? Am Abend des Tages darf ich mich dann dankbar fragen: Mit wem hat Christus mich heute zusammengebracht? Möchtest du Christus nachfolgen, denke daran: Du bist nicht allein, du lebst in Gemeinschaft, mitten in seiner Gemeinde.

Eine gesegnet Sommerzeit wünscht Ihnen Ihr
   Pfarrer Sven Täuber

Ukrainehilfe

Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine

Wenn Sie Flüchtlingen, die in unsere Gemeinde untergekommen sind, helfen wollen, dann spenden Sie bitte an unsere Gemeinde:

IBAN DE63 1005 0000 0190 6897 65

bei der Berliner Sparkasse. Kontoinhaber ist das Kirchenverwaltungsamt Berlin Süd-Ost. Bitte vermerken Sie im Verwendungszweck unbedingt "120 - Gemeindearbeit Ukraine", da ansonsten die Spende nicht unserer Gemeinde zugeordnet werden kann. Wenn Sie eine Spendenquittung von uns erhalten wollen, dann bitte auch den vollständigen Namen und die Adresse mit in den Verwendungszweck eintragen.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Hilfsbereitschaft und den zahlreichen Helfern, die uns in dieser schwierigen Zeit unterstützen.

Wolfgang Raack
Vorsitzender des
Gemeindekirchenrates

Losung vom 14. August 2022

Wer ist dem HERRN gleich, unserem Gott, der hoch droben thront, der tief hinunterschaut auf Himmel und Erde! Der aus dem Staub den Geringen aufrichtet.
Psalm 113,5-7

Jesus Christus, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich.
Philipper 2,6-7

[© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine]
[Weitere Informationen finden Sie hier]

Monatsspruch August

Jubeln sollen die Bäume des Waldes vor dem HERRN,
denn er kommt, um die Erde zu richten.
1.Chr 16,33 (E)

Letzte Änderung am: 04.07.2022