Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Herzlich Willkommen in der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz

Icon recommendedNächste Gottesdienste

Erntedankgottesdienst in Neuenhagen-Süd Neuenhagen bei Berlin Kirche Neuenhagen-Süd
Erntedankgottesdienst in Dahlwitz Hoppegarten Kirche Dahlwitz
Erntedankgottesdienst in Neuenhagen-Nord Neuenhagen bei Berlin Kirche Neuenhagen-Nord

Icon PortraitNächste Veranstaltungen

Babytreff Königskinder in Neuenhagen-Nord
Frau Judith Ziehm-Degner
Neuenhagen bei Berlin Gemeindehaus Neuenhagen-Nord
Seniorenkreis in Neuenhagen-Süd
Pfarrer Sven Täuber
Neuenhagen bei Berlin Gemeinderaum in Neuenhagen-Süd
Frauenkreis in Neuenhagen-Süd
Petra Oleinik
Neuenhagen bei Berlin Gemeinderaum in Neuenhagen-Süd

Konfirmation 2021

19. September 2021 in der Kirche Neuenhagen-Nord

Wir gratulieren den Konfirmierten recht herzlich.

Gott Raum in unserem Herzen geben

Wie ist das eigentlich: Gemeinde sein?

Was unterscheidet uns von einem Kultur- oder Traditionsverein? Und wo wir sogar zu Ostern auf Gottesdienste in den Kirchen verzichten mussten: Was ist unverzichtbar? Mit der Taufe werden wir Gotteskinder, und als Gemeinde tragen wir alle gemeinsam einen Familiennamen:

Wir sind Christen.

Wenn ich Sie also direkt frage: Was macht unsere Familie aus? Unser Zusammengehörigkeitsgefühl! Wir haben nicht nur einen Vereinszweck, wir sind nicht nur eine Zugewinngemeinschaft oder eben aus Gewohnheit zusammen, wir gehören zu Gott! Er allein hält uns zusammen, sein guter Geist erhält die Verbindung zu jeder und jedem seiner Gemeindeglieder. Gottesdienste sind Stärkung auf dem gemeinsamen Weg, wichtiger ist die Verbundenheit miteinander.

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“
Apostelgeschichte 5,29, Monatslosung für den Juni

Apostel Petrus antwortete so seinen Richtern. Er wusste sich gesandt, Gottes Wort zu predigen, nämlich das Wunder der Auferstehung Jesu von den Toten. Woher hatte er solchen Mut? Er wusste sich mit Gott verbunden! Er erlebte bereits Gottes Macht im Befreiungswunder aus dem Gefängnis. Und er spürte Gottes Geist in sich, der in Wort und Tat durch ihn wirkt. Apostel Paulus stellte sich mitten ins Zentrum der antiken Geisteskultur, auf dem Areopag in Athen. Er scheute sich nicht, sich mit der griechischen Philosophie auseinanderzusetzen. Der Geist Gottes ließ ihn Worte wählen, die den Zuhörern vertraut klangen:

„Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“
Apostelgeschichte 17,27, Monatslosung für den Juli

Paulus knüpft positiv an die Religiosität und das Interesse seiner Zuhörer an. Aber Gott ist nicht nur Weltgeist, mit dem wir verschmelzen. Er ist Schöpfer und Erlöser, und er will eine lebendige Verbindung mit uns Menschen. Gott meint uns zuerst persönlich! Und dann finden wir, verbunden mit ihm, zur Gemeinschaft der Gläubigen zusammen. Glauben ist mehr als Wissen (und Philosophie). Glauben ist eine Lebenshaltung, ist Verbundensein, ist Vertrauen; Glauben ist lebendige Erfahrung. Im Glauben fühle ich mich getragen und gestärkt und nicht einsam.

„Neige, Herr, dein Ohr und höre! Öffne, Herr, deine Augen und sieh her!“
2. Könige 19,16, Monatslosung für den August

Erfahrungen mit Gott kann man nicht beweisen. Sie sind nur erfahrbar, eben an den Folgen für mein Leben. König Hiskija war in einer verzweifelten Situation. Israel galt eigentlich als besiegt. Nur noch die Hauptstadt Jerusalem widerstand den übermächtigen Assyrern. Als Betender schrie Hiskija zu Gott, erhoffte er alles von Gott. Und Gott hilft durch ein Wunder. Die Rettung war nicht menschengemacht, aber Menschen wurden zu Werkzeugen Gottes. Der Prophet Jesaja verkündete Rettung durch Gottes Eingreifen. Die Belagerungsarmee musste geschwächt abziehen, und der Assyrerkönig fiel durch eine Palastrevolte. Israel konnte nur zusehen und Gott danken. Leider entstand aus dieser Rettungserfahrung der Irrglaube, Israel sei unbesiegbar. Die Menschen wurden sich Gottes Beistand zu sicher, und vor allem wurden sie selbstgerecht. Dass Stadt und Tempel so wunderbar bewahrt wurden, führte zur Oberflächlichkeit im Glauben. Beim nächsten Ansturm durch die Babylonier kam es dann zur Katastrophe. Die Überlebenden wurden nach Babel deportiert. Dort, in der Fremde, lernen sie neu, als Gottes Volk zu überleben. Gott bleibt Herr der Geschichte. In der nächsten Weltenstunde darf Israel zurückkehren. Aber weil das Zentrum fehlte, der Tempel und mit ihm die Bindung an Gott; deshalb ging es dem Volk nicht gut. Was wirklich dem Leben dient, das Lebensmittel Gottverbundenheit, fehlte. Der Prophet erklärte dem Volk die Lage:

„Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt‘s in einen löchrigen Beutel.“
Haggai 1,6, Monatslosung für den September

Darum: Baut den Tempel wieder auf! Die Einkehr bei Gott wird wieder Segen in euer Leben bringen. Vier Monatslosungen, die neugierig machen, in der Bibel nachzulesen. Vier Erfahrungen mit Gott, die uns zeigen, wie wichtig eine lebendige Verbindung mit Gott für unser Leben ist. Christen werden an ihrer Verbindung mit Gott erkannt. Und das macht uns alle als Kinder Gottes aus: dass wir mit ihm leben, in Gebet und Bibellesen, in Andacht und Glaubensgespräch, und dadurch, dass wir Gott Raum geben in unseren Herzen.

Auf ein baldiges Wiedersehen im lebendigen Gottesdienst!
Ihr Pfarrer Sven Täuber

Losung vom 26. September 2021

Der HERR macht die Blinden sehend.
Psalm 146,8

Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.
Epheser 1,18

[© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine]
[Weitere Informationen finden Sie hier]

Monatsspruch September

Ihr sät viel und bringt wenig ein;
ihr esst und werdet doch nicht satt;
ihr trinkt und bleibt doch durstig;
ihr kleidet euch, und keinem wird warm;
und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel.
Hag 1,6 (L)

Letzte Änderung am: 24.09.2021