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Herzlich Willkommen in der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz

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Weg der Tränen

Ich habe den Herrn gesehen.

„Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.“
Johannes 20,18, Monatslosung für April; zum Osterfest

  Ganz früh, nach dem vom Mord an Jesus überschatteten Fest, kommt Maria zum Grabe. Will sie ihn beweinen? Will sie ihm an seinem Grab nahe sein? Will sie als letzten Liebesdienst seinen geschundenen Leichnam waschen? Der Rollstein vor dem Felsengrab ist geöffnet. Vor Entsetzen erstarren, Kampf oder Flucht? Sie läuft zu den Jüngern und diese liefern sich ein Wettrennen zum geöffneten Grab. Der Jüngere gewinnt, aber Petrus geht tatsächlich in die Grabhöhle. Nichts; nichts sieht er und nichts versteht er. Auch Johannes sieht Grabtücher und Schweißtuch an der Stelle liegen. Er glaubt, was beide nicht verstehen. Die Jünger gehen wieder heim! Nur Maria bleibt am Grab und weint. Durch ihre Tränen sieht sie die Engel, die die Jünger nicht sahen. Sie, die Weinende, wird eine Wahrnehmende. Sie kann von ihrem Kummer sprechen. Da ist ER ihr nahe, unerkannt, mit dem Gärtner zu verwechseln. Erst als ER sie mit ihrem Namen anspricht, erkennt sie IHN, den Auferstandenen, nicht mehr Irdischen. „Ich fahre zu meinem Vater und zu eurem Vater.“ (Vers 18) Und Maria geht zu verkündigen seine Auferstehung und seine Worte.

DIESE DIMENSION DER AUFERSTEHUNG, ERSCHLIEßT SICH ZUERST DEM GLÄUBIGEN HERZEN; ERST SPÄTER DEM GLÄUBIGEN VERSTAND.

 Wir gehen heute wieder davon aus, dass das Johannesevangelium wirklich vom Jünger Johannes geschrieben wurde und dass er der Auferstehungszeuge ist.
 Der Bericht ist nicht glatt. Und gerade das macht ihn für mich so glaubhaft. Unbeholfene Ehrlichkeit und das Eingeständnis, dass Maria die erste Auferstehungszeugin und Evangelistin ist, das Eingeständnis, geistlich blind gewesen zu sein, während sie durch ihre Tränen IHN erkannte, das hätte sich keiner ausdenken können. Der endgültige Einbruch von Gotteswirklichkeit in unser Menschenleben, diese Dimension der Auferstehung, erschließt sich zuerst dem gläubigen Herzen; erst später dem gläubigen Verstand. Wir bitten Gott noch heute, das Wunder für uns wahr werden zu lassen. Der Weg zur Osterfreude führt über Todesverzweiflung und Tränen zum geschenkten Wiedererkennen der Liebe Gottes.

Johannes schrieb an den Bruder in Christus: „Ich wünsche dir in jeder Hinsicht Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohlergeht.“
3. Johannesbrief 2, Monatsspruch für Mai

 Wir könnten meinen, nach den Höhepunkten des Auferstehungsfests und des Heiligen-Geist-Fests geht es nun um die Mühen der Ebene. Wenn Besuchen nicht geht, dann doch einen lieben Brief schreiben und sich Gesundheit und Wohlergehen wünschen. Wie oft haben wir das in Zeiten der Pandemie getan: umeinander Sorge getragen. Noch mehr: Während ich dies hier schreibe, sind ungezählte Menschen auf der Flucht. Die Welle der Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft zeigt auch, wie sehr das biblische Gebot der Menschlichkeit Allgemeingut geworden ist. Vers 5: „Mein Lieber, du handelst treu in dem, was du an den Brüdern tust, zumal an den fremden…“ und Vers 11; „Mein Lieber, folge nicht dem Bösen nach, sondern dem Guten. Wer Gutes tut, ist von Gott; wer Böses tut, der hat Gott nicht gesehen." So einfach ist das, so klar ist die Bibel. Leben retten, Flüchtlingen helfen, auf der Seite der Ohnmächtigen stehen, solidarisch sein, das ist gut. Und alles Tun, das Leben schädigt, zeugt von Gottesblindheit. Römer 12,21: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." Für die orthodoxen Kirchen bedeutet der Krieg Brudermord — wie bei Kain und Abel. Ukrainer und Russen sind aus derselben Taufe gestiegen! Die Geschichte lehrt, dass Blutvergießen zu Gott schreit und dass Gott auf Seiten der Opfer steht. Unsere Aufgabe wird es sein, Wege zum Frieden zu finden. Unsere Aufgabe wird es sein, Gastfreundschaft zu üben. Unsere Aufgabe wird es sein, christlichen Pazifismus und den gerechten Gebrauch friedensschützender Gewalt zueinander zu bringen.

„Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus."
Philipper 4,7

Amen. Ihr Pfarrer Sven Täuber

 

Ukrainehilfe

Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine

Wenn Sie Flüchtlingen, die in unsere Gemeinde untergekommen sind, helfen wollen, dann spenden Sie bitte an unsere Gemeinde:

IBAN DE63 1005 0000 0190 6897 65

bei der Berliner Sparkasse. Kontoinhaber ist das Kirchenverwaltungsamt Berlin Süd-Ost. Bitte vermerken Sie im Verwendungszweck unbedingt "120 - Gemeindearbeit Ukraine", da ansonsten die Spende nicht unserer Gemeinde zugeordnet werden kann. Wenn Sie eine Spendenquittung von uns erhalten wollen, dann bitte auch vollständigen Namen und Adresse mit eintragen.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Hilfsbereitschaft und den zahlreichen Helfern, die uns in dieser schwierigen Zeit unterstützen.

Wolfgang Raack
Vorsitzender des
Gemeindekirchenrates

Losung vom 21. Mai 2022

Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben.
Prediger 5,9

Haben wir Nahrung und Kleidung, so soll uns das genügen. Die aber reich werden wollen, geraten in Versuchung und in die Schlingen vieler törichter und schädlicher Begierden.
1. Timotheus 6,8-9

[© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine]
[Weitere Informationen finden Sie hier]

Monatsspruch Mai

Ich wünsche dir in jeder Hinsicht Wohlergehen und Gesundheit,
so wie es deiner Seele wohlergeht.
3.Joh 2 (E)

Letzte Änderung am: 19.05.2022