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Wo man singt, da lass dich ruhig nieder

Neuenhagener Kantorei

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“ sagt ein geflügeltes Wort, das der Volksmund gern fortsetzt: „böse Menschen haben keine Lieder“. Vom Singen handelt auch ein Gedicht von Johann Gottfried Seume aus dem Jahre 1804 dessen Anfang so lautet: „Wo man singet, lass dich ruhig nieder, ohne Furcht, was man im Lande glaubt; wo man singet, wird kein Mensch beraubt; Bösewichter haben keine Lieder.Unterlegt mit einer modernen, schwungvollen Melodie ist die erste Zeile als gern gesungener Kanon bekannt, der einem nicht aus dem Sinn geht.

Gesungen wird in der Kirche überhaupt gern. Zu jedem Gottesdienst gehört der Gesang der Gemeinde und in jeder Woche treffen sich Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Stimmlagen, um zusammen im Kirchenchor zu singen. Gern zu singen – was heißt das? Es kann bedeuten, jeden einzelnen Tag mit der ihm eigenen Melodie anzunehmen. An fröhlichen Tagen frohe Lieder anzustimmen, in Momenten des Glücks Lieder voller Dankbarkeit. Wird es jedoch ein dunkler Tag, ist es vielleicht ein Klagelied. Es gibt Tage, an denen es nötig ist, sich gegenseitig aufzumuntern. Lieder können dabei eine große Kraft entfalten. Mit Musik geht alles besser, sagt der Volksmund. Der Philosoph Nietzsche (1844-1900), der selbst ein schweres Leben bis hin zur Verdunklung seiner Sinne hatte, sagt: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ So ist es. Beim Einstimmen in eine Melodie und beim Einbringen der eigenen Stimme gehen wir über uns hinaus, auch gerade dann, wenn die Tage einmal schwer zu ertragen sind. Mit Liedern strecken wir uns aus und verschaffen uns Luft. Das Singen will die leidvollen Erfahrungen nicht einfach übertönen, es will sie auch nicht mit unseren ganz unterschiedlichen und zuweilen dissonanten Lebensmelodien in Einklang bringen. Jedoch nimmt das Singen dem Traurigen und Bedrängenden seine Macht. Es setzt ihm Grenzen und lässt uns in den Chor hineinhören, der von der Überwindung allen Leides weiß. Vor allem Lieder sind es, die die Hoffnung aufleben und uns schon jetzt von dem künftigen Gloria etwas erahnen lassen. Wir laden dazu ein, beim Singen mitzutun. Die Neuenhagener Kantorei trifft sich an jedem Montag in Neuenhagen-Süd in der Dorfstraße um 19.30 Uhr und singt unter der Leitung von Kantor Martin Schubert. Die Kantorei singt am Samstag vor dem Ersten Advent zusammen mit dem Neuenhagener Männerchor in der Kirche Neuenhagen-Nord. Dort singt er auch schon am 3. November 2019 um 16:00 Uhr zum Ausklang des Wahltages zum Gemeindekirchenrat in einer geistlichen Abendmusik.

Losung vom 21. Oktober 2019

Wehe den Hirten, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?
Hesekiel 34,2

Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.
Philipper 2,4

[© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine]
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Letzte Änderung am: 19.10.2019