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RSSPrint

In dieser neuen Rubrik stellen wir Ihnen in loser Folge Menschen aus unserer Gemeinde vor.

So vielfältig wie unsere Kirche ist, so vielfältig sind die Menschen in unserer Gemeinde.

Anna Lerch, Schülerin aus Neuenhagen

Gespräch bei der Familienfreizeit in Malche zwischen Anna Lerch und Wolfgang Raack

Anna Lerch ist 2001 in Strausberg geboren, hat eine große Schwester und wohnt in Neuenhagen bei ihrer Mutter. Sie ist zurzeit Schülerin auf dem Oberstufenzentrum in Strausberg.

Wolfgang: Hallo Anna, du bist aktives Mitglied in der evangelischen Kirche. Wie kommt man dazu?

Anna: Ich habe schon als Kind in der Christenlehre bei Frau Lode viel Spaß in der Gemeinschaft gehabt. Auch durch Pfarrer Mannek und seine Frau wurde mein Interesse an der Kirche geweckt. Zum Konfirmandenunterricht bin ich dann nicht so gerne gegangen. Dort habe ich aber Ricarda Riebl kennengelernt und durch sie gespürt, wie schön Gemeinschaft ist. Schade, dass Ricarda nicht mehr bei uns in der Gemeinde arbeitet. Nach meiner Konfirmation im Mai 2015 bin ich dann zur Jungen Gemeinde gewechselt und habe natürlich auch die Tschechienfahrt mitgemacht. Das war eine tolle Erfahrung.

Wolfgang: Was gefällt Dir besonders an der Jungen Gemeinde?

Anna: Man wird so genommen wie man ist, mit alle Ecken und Kanten. Das hat man auch auf der Tschechienfahrt gemerkt. Es ist einfach schön mit andern gleichgesinnten Jugendlichen etwas zu unternehmen und sich zu unterhalten. Auf Vorschlag von Ricarda habe ich auch eine Teamer-Schulung in Grünheide besucht, aus der ich viel mitgenommen habe. In solchen Schulungen lernt man viel über sich. Denn das ist die Grundlage dafür, auch andere leiten zu können.

Wolfgang: Und hat Du schon Erfahrungen als Teamer machen können?

Anna: Ja, auf dem Kirchentag in Berlin im Jahr 2017 habe ich mit Ricarda und anderen aus unserer Gruppe Angebote für unsere jüngeren Gemeindemitglieder gemacht. Und es hat uns viel Spaß gebracht. Da habe ich auch gemerkt, dass ich gerne mit Kindern arbeite.

Wolfgang: Und, wie hat Dir der Kirchentag gefallen?

Anna: Es war schon etwas ganz besonderes, diese freundliche und friedliche Atmosphäre. Es gab keine Hektik, kein Gerangel, obwohl sehr viele Menschen in der Stadt waren. Man selbst schwebte quasi durch die Menschenmenge.

Wolfgang: Willst du deine Erfahrungen als Teamer auch für Deine Zukunft einbringen?

Anna: Da kann ich klar ja sagen. Zunächst möchte ich studieren in Richtung Sprachen. Auch eine spätere Kombination, z. B. mit Pädagogik könnte ich mir vorstellen. Ich habe da viele Ideen, spannend wäre auch Erlebnispädagogik. Sie befasst sich mit Gruppen-Erfahrungen in der Natur, um die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Liegt also nah an dem, was ich schon als Teamer gemacht habe. Mal sehen was daraus wird.

Wolfgang: Und was sind deine nächsten Wege?

Anna: Ich möchte jetzt erst einmal meinen Abschluss machen. Und wenn es klappt würde ich sehr gerne für ein Jahr als Au Pair nach Frankreich gehen. In Frankreich möchte ich eine Weile bleiben, so oder so. Ich werde aber bestimmt wieder zurückkommen, sobald ich „fertig bin“ mit meinen Erlebnissen, damit ich mich hier sesshaft machen kann. Vielleicht wird sich meine Meinung im Laufe meines Lebens ändern, aber ich denke ich werde hier in dieser Umgebung sein wollen.Wolfgang Raack im Mai

Und ich will weiter aktiv in der Kirche sein. Ich finde, dass Kirche einem Halt gibt, auch in schwierigen Zeiten und man ist Geborgen.

Wolfgang: Vielen Dank für das nette Gespräch und alles Gute für deine Zukunft.

Wolfgang Raack im Mai 2018

Letzte Änderung am: 03.06.2018