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Als die Niederlande im Jahr 1667 das Land Surinam an der südamerikanischen Ostküste gegen ihren Stützpunkt im kalten Norden auf der felsigen Halbinsel Mana-Hatta an der Küste Nordamerikas von den Briten eintauschten, hielten sie das für ein besonders gutes Geschäft. Sie gründeten die Kolonie Neu-Niederlande und versprachen sich viel von dem ertragreichen Land an der Küste des Atlantiks. Hier wollten sie Plantagen für Zuckerrohr, Pfeffer, Baumwolle, Kakao, später auch Kaffee anlegen. Das karge und felsige Eiland, das die Engländer den Niederlanden im Norden abgerungen hatten, nannten diese zu Ehren eines Herzogs, dem Bruder ihres Königs, von nun an „New York“. Viel besser sah es für die weltweit agierende „West-Indische Compagnie“ weiter südlich an der Küste zur Karibik aus. Ein Urwald mit einer Vielfalt von Baumarten, exotische Pflanzen, wunderschönen Blumen, einzigartigen Tieren, das fruchtbare Küstenland an den Flussmündungen und nicht zuletzt auch Gold versprachen hohe Gewinne. Allerdings konnte die Arbeit nicht von den wenigen Einheimischen geleistet werden, so dass in Westafrika durch einen schrecklichen Menschenraub jahrhundertelang Sklaven ins Land gebracht wurden. Auch nach Abschaffung der Sklaverei, ging der Menschenhandel mit Vertragsarbeitern aus Indien, Java, China und dem Nahen Osten weiter. Auf diese Weise wurde Surinam zu einem der in ethnischer, religiöser und kultureller Hinsicht vielfältigsten Länder der Welt. Seine Fläche ist gerade zweimal so groß wie unser Nachbarland Österreich und wird auch heute zu neun Zehnteln von Urwald bedeckt. Seine gut eine halbe Million Einwohner hat sich vor allem an der Küste angesiedelt. Fast noch einmal so viele leben im Ausland, vor allem in den Niederlanden und den USA. Etwa die Hälfte der Bevölkerung gehört einer christlichen Kirche an und davon gut ein Viertel der aus Sachsen und Böhmen stammenden Herrnhuter Brüdergemeine, die uns und auch weltweit durch die Herausgabe der Losungsbüchlein bekannt ist. Seit 1735 entsandte sie Missionare, wenig später auch Ärzte, die auf den Plantagen und auch bei entlaufenen Sklaven missionarisch tätig waren und mit ihrem medizinisch gebildeten Personal ein Gesundheitswesen aufzubauen begannen. Die Vielfalt und Kostbarkeit der Schöpfung als ein Geschenk anzunehmen, laden uns Frauen aus Surinam mit ihrer Liturgie am Weltgebetstag ein. Am ersten Freitag im März wollen wir um 18 Uhr im Pfarrsaal der katholischen Kirche St. Georg davon hören, zusammen beten, gemeinsam singen und von nach einheimischem Rezept erstellten Speisen kosten.

Losung vom 19. Februar 2018

Gefällt es euch nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Josua 24,15

Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.
1.Korinther 4,1

[© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine]
[Weitere Informationen finden Sie hier]

Letzte Änderung am: 19.02.2018