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RSSPrint

Herzlich Willkommen in der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz

Schauen Sie sich auf unserer Internetseite um und informieren Sie sich über unsere Gemeinde. Wir laden Sie herzlich ein, an unseren Gottesdiensten oder Veranstaltungen in unseren Kirchen teilzunehmen. Oder treten Sie mit uns in den persönlichen Kontakt.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr werdet mit Hoffnung erfüllt, wenn Ihr Euch an Gottes Verheißungen erinnert. Denn

„Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht.“ (Psalm 56, 12)

Datum

Kirche

Uhrzeit

 

2. April 2017
Judika

Dahlwitz

11:00 Uhr

Prädikant Rolf Baumann

    Datum

    Uhrzeit

    Gemeinderaum im Gemeindeteil

    Mittwoch
    29. März 2017

    14:00 Uhr

    Neuenhagen-Süd

    Donnerstag
    30. März 2017

    15:30 Uhr

    Gemeinderaum in
    Neuenhagen-Süd

    Frauenkreis
    Petra Oleinik (Kontakt über das Gemeindebüro)

    Dienstag
    4. April 2017

    19:00 Uhr

    Gemeinderaum in Neuenhagen-Süd

    Gemeindeversammlung
    Bitte die Teilnahme bis
    30. März 2017 anmelden
    Einladung mit Tagesordnung hier

    +++ Frühjahrsputz +++

    Wir laden Sie herzlich zum Frühjahrsputz in und um unsere Kirche ab 9:30 Uhr ein:

    Kirche in Neuenhagen-Nord am Samstag den 8. April 2017

    Über eine rege Teilnahme würden wir uns freuen!!

    Brücken

    Würden unsere Brücken einmal über Nacht verschwinden, wäre es vom Morgen an sehr still. Unser Ort ist ringsum von Brücken umgeben. Im Osten und Nordosten sind es die Autobahnbrücken, im Nordwesten und Westen kommt man über den Zochegraben, weiter südlich verläuft die Bahnlinie und auch von Schöneiche kommend muss man über ein Fließ. Mitten im Ort brauchen wir Brücken, um über die Erpe zu gelangen, weil sonst unsere Gemeinde auseinanderfiele in Nord und Süd. Würden alle Brücken und Übergänge plötzlich verschwinden, wäre es auf einmal sehr still. Es sähe aus wie immer, nur eben, dass sich nichts mehr bewegte. Draußen vor dem Ort und auf vielen Straßenabschnitten stünden die Fahrzeuge, sie hätten sich zu langen bunten Schlangen gestaut; die Motoren wären abgestellt, die Fahrer, die Neugierigen und Aufgeschreckten wären zu den Stellen geeilt, an denen gestern und vorgestern und, solange man zurückdenken konnten, die Brücken für einen reibungslosen Verkehr sorgten. Da stünden nun die Leute in kleinen und großen Häuflein, vor kleinen und großen Löchern und an Wasserläufen, starrten in die offenen Gräben, Senken, Täler und versuchten zu begreifen, was ihnen vor Augen liegt, nämlich nichts. Die Brücken wären über Nacht verschwunden. Kein Steinchen, keine Verankerung, kein Pfeiler deutete mehr darauf hin, dass es sie jemals gab. Wo sonst der Verkehr morgens zäh dahinfließt und stockt, wäre an diesem Morgen nichts zu hören. Kein Hupen, kein vorbeieilender Zug, kein Martinshorn, nicht einmal die Klingel eines Fahrrads. Dann aber blickten die Menschen vor den großen Straßenlöchern langsam an sich herunter, sähen ihre unzulängliche Kleidung, vor allem ihre leichten Schuhe, die nicht dazu taugten, einen Abhang hinab- und wieder hinaufzusteigen, geschweige denn einen Bach zu durchqueren. Einige blickten in ihren Kofferraum und suchten nach etwas Brauchbarem, doch was hilft schon ein Warndreieck, ein Schirm und eine Schutzweste, wenn es gilt, eine Kluft zu überwinden? Alle stünden dem Fehlen der Brücken völlig unvorbereitet gegenüber. Sie wären fassungslos, denn nichts ginge selbstverständlich von Tag zu Tag weiter. Zum Glück ist das nur eine Illusion. Für viele aber, die einmal durch die Flucht nach Neuenhagen kamen, war das die Wirklichkeit. Ihre Brücken in die Heimat, in die Vergangenheit waren abgebrochen. Doch sie haben hier Fuß gefasst und mit anderen Brücken gebaut. Sie haben geholfen, die Gräben und die Stille zu überwinden. In der ersten Strophe eines Kirchenliedes klingt das so: Wo einer dem andern neu vertraut und mit ihm eine Brücke baut, um Hass und Feindschaft zu überwinden, da kannst du Osterspuren finden.