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RSSPrint

Herzlich Willkommen in der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz

Schauen Sie sich auf unserer Internetseite um und informieren Sie sich über unsere Gemeinde. Wir laden Sie herzlich ein, an unseren Gottesdiensten oder Veranstaltungen in unseren Kirchen teilzunehmen. Oder treten Sie mit uns in den persönlichen Kontakt.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr werdet mit Hoffnung erfüllt, wenn Ihr Euch an Gottes Verheißungen erinnert. Denn

„Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht.“ (Psalm 56, 12)

Datum

Kirche

Uhrzeit

 

25. Mai 2017
Himmelfahrt und Kirchentag

Dahlwitz

11:00 Uhr

Pfarrer Matthias Scheufele mit Abendmahl

28. Mai 2017
Exaudi und Kirchentag

Neuenhagen-Süd

9:30 Uhr

Prädikant Rolf Baumann

    Datum

    Uhrzeit

    Gemeinderaum im Gemeindeteil

    Mittwoch
    31. Mai 2017

    14:00 Uhr

    Neuenhagen-Süd

    Samstag
    24. Juni 2017

    15:00 Uhr

    Kirche Dahlwitz

    Sommerfest
    Herzliche Einladung zum diesjährigen Sommerfest unserer Gemeinde. Unter dem Motto "Musik verbindet - ein Brückenschlag durch die Jahrhunderte" wird der Kirchenchor und die Steve Horn Band mit dem Birkensteiner Schlagzeuger Peer Triebler den Nachmittag untermalen. Das Sommerfest beginnt um 15:00 Uhr mit einer Andacht, die Pfarrer Matthias Scheufele hält. Außerdem Kinderprogramm unter der Leitung von Katechetin Ricarda Riebl und offene Kirche mit Führungen in der Gruft und über den Dachboden. Für das leibliche Wohl (Getränke, Kuchen und Würstchen vom Grill) ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

    Geheimnis der Dreieinigkeit

    Bild: inflammati

    Da, wo sich im Freien in der warmen Jahreszeit am Abend Touristen sammeln, kann man häufig Gaukler, Musiker und Artisten bestaunen. Faszinierend sind die Frauen oder Männer unter ihnen, die mit ihren beiden Armen kleine Bälle an langen Bändern durch die Luft wirbeln und vor dem Auge des Betrachters Muster in der Atmosphäre entstehen lassen. Besonders eindrücklich ist es, wenn sie dafür Pois nehmen, die erst mit Petroleum getränkt und dann entzündet werden. Mit einem Mal sieht man leuchtende Schlangenlinien und Kreise vor dem nächtlichen Himmel, zwei oder gar drei Kreise, die ständig in Bewegung sind und dennoch scheinbar leuchtend ineinander ruhen. Leider kann man dieses Glanzstück nicht festhalten. Wer selbst ein Künstler ist, vermag die Figuren vielleicht treffend auf ein Blatt Papier zu bringen. Wer richtig belichten kann und in einem glücklichen Moment den Auslöser drückt, kann von dem Kunststück einen Augenblick im Foto festhalten. Wer aber hinter das Geheimnis kommen will und zu der Artistin oder dem Artisten in der Abenddämmerung geht, nachdem deren Pois abgebrannt und die eben noch wirbelnden Arme des Akrobaten wieder nach unten gerichtet sind, wird einen erschöpften Menschen treffen, etwas außer Atem, mit einigen dunkeln Flecken auf der nackten Haut, verschwitzt mit schwarzen, verbrannt riechenden Kugeln in der Hand. Der Zauber ist erloschen. Stattdessen wird sich kurz ein Dialog ergeben, mit einem Dank für das schöne Spiel und neugierigen Fragen, wie man das macht und wie man das lernen kann. Nun entsteht ein ganz neuer Zauber, wenn sich so verschiedene Menschen begegnen und ihre Fremdheit überbrücken. Lebenswichtig ist das für uns. Aber auch das können wir nicht festhalten. Ganz ähnlich ergeht es uns mit dem dreieinigen Gott. Solange wir ihn in der Liturgie preisen und in Lied und Gebet als Vater, Sohn und Geist anreden, spüren wir seine Kraft und helfende Nähe. Sobald wir das Geschehen jedoch zu analysieren versuchen und im Nachdenken drei Personen voneinander unterscheiden, die in ihrer Wesenseinheit ein Gott sind, beginnt das Geheimnis zu verblassen. Wenn wir das Wunder der Anbetung gar anhalten wollen, bringen wir es – wie bei dem Poi-Künstler mit seinen drei ineinander verwobenen leuchtenden Kreisen – zum Erlöschen. Der Sonntag nach Pfingsten trägt den Namen Trinitatis, weil er die Gläubigen zu einer Gemeinschaft rufen möchte, die die Dreieinigkeit preist. Hier ist etwas von dem Geheimnis zu erfahren, das der Philosoph Leibniz vor über dreihundert Jahren sehr klug umschrieben hat, als er zeigte, dass die drei göttlichen Eigenschaften Allmacht, Allgüte und Allgerechtigkeit in ihrer Balance unserem Leben im Alltag wie am Feiertag Sinn und Ziel zu geben vermögen.